GeWi-Profil
Vielleicht bis zum Mond?
Selbst gebaute Raketen wurden endlich gestartet
Die Schüler der 9. und 10. Klasse haben sich im Naturwissenschaftlichen Profil (NaWi) mit dem Bau von Raketen auseinandergesetzt und diese am 28.05.2026 starten lassen.
Für den Bau ihrer eigenen Rakete hatten sie im Profilunterricht über drei Monate hinweg Zeit, jeweils zwei Stunden die Woche daran zu arbeiten.
Am Ende sollte auch eine Note zustande kommen, für die folgende Kriterien bewertet werden sollten:
- Es wird auf Sicherheit geachtet, sodass niemand verletzt oder gefährdet wird
- Die Flugbahn soll senkrecht sein und die Flughöhe möglichst hoch
- Der Start soll zuverlässig ablaufen
- Die Rakete soll ästhetisch aussehen
- Ein rohes Ei, welches die Rakete transportieren soll, darf nicht zerbrochen werden
So wurden erste Entwürfe konzipiert und das Bauprojekt eingeleitet. Die Prototypen konnten außerdem auf dem Schulhof ausprobiert werden, sodass bei Bedarf noch Details verändert werden konnten. Als sich alle sicher waren, dass ihre Rakete alle Kriterien erfüllt, wurden die Raketen außerhalb der Schule auf einer großen Wiese getestet. Dabei war eine Gruppe vom gesellschaftwissenschaftlichen Profil (GeWi) aanwesend, um beim Filmen zu unterstützen und Material für die Homepage zu erstellen.
Technische Hintergründe
Beim Bau den Raketen wurde auf verschiedene Methoden gesetzt, um später möglichst viel Druck aufbauen zu können und die Raketen so möglichst hoch fliegen zu lassen. Als Startmethode verwendeten die meisten Gruppen einen Korken im Hals einer PET-Flasche, in den ein Fahrrad-Ventil geschraubt wurde. Bei genügend Druck hob die Rakete ab. Druck wurde hierbei über eine Fahrradpumpe aufgebaut.
Weiterhin setzte eine Gruppe auf Brausetabletten zum Druckaufbau in Kombination mit einem Korken. Eine andere verwendete ein Wasserraketen-Ventil, das bei 3 Bar automatisch die Verbindung trennt. Ebenfalls setzte eine Gruppe auf ein professionelles Ventil, das auf Basis des Gardena-Schlauchsystems funktioniert.
Die maximal erreichte Flughöhe lag bei ca. 20 m.