Montag13
A. Timon
Die Zugfahrt
Mittwoch, 25.03.2026
Am Mittwoch dem 25.03 begann der Tag für einige Schüler der 9. Klassen früher als gewohnt. Denn statt an der Schule trafen wir uns gegen 5:10 am Hauptbahnhof um die Fahrt in die Bretagne zu starten. Trotz der Müdigkeit lag die Aufregung in der Luft, als wir 5:25 in den Zug stiegen.
Sobald wir unsere Plätze fanden, vertrieb sich jeder anders die Zeit: manche schliefen, schauten Filme oder laßen, andere forderten sich in Videospielen heraus. Eine große Gruppe spielte „Halb mal kurz“, was…hörbar war.
Nach drei Stunden erreichten wir unseren ersten Umstieg in Frankfurt(Main).
Durch die Verspätung des Zuges hatten wir eine Umstiegszeit von nur fünf Minuten, was es kurzzeitig sehr hektisch machte. Dazu kam, dass eine Schülerin ihr Handy im Zug nicht finden konnte.
Nachdem wir alle den nächsten Zug schafften und das Handy von einer hilfsbereiten Frau vorbeigebracht wurde, ging die Fahrt weiter nach Le Faouët. Dabei drang Gelächter durch das Abteil, denn eine Gruppe hatte sich zu fünft auf einen Viererplatz gequetscht und befand sich tief in einer Mario-Party-Runde.
Vier Stunden später kamen wir endlich in Paris an. Bevor wir uns nach unseren Vorlieben beschäftigen konnten, mussten wir von dem Bahnhof Gare de l’Est mit der Metro zu Gare Montparnasse kommen. Zu unserer Enttäuschung machte das Wetter nicht mit und wir durften uns aufgrund von Regen nur in dem Bahnhof aufhalten. Trotz dessen füllten wir die 45 Minuten die wir hatten mit einem kleinen Shopping-Trip.
Nach einem Zusammentreffen der ganzen Gruppe stiegen wir in den gefühlt endlosen Zug nach Lorient ein. Die 21 Schüler und Lehrer wurden auf der Fahrt in verschiedene Abteile verteilt, was auch die Ruhe erklärte. Trotzdem konnte man manchen ansehen wie durch sie waren.
Auf der Fahrt waren die Beschäftigungen nicht sehr vielfältig:
Entweder wurde Musik gehört oder etwas anderes am Handy gemacht. Nicht sehr sozial, aber verständlich…
Die Ankunft in Lorient war eigentlich sehr schön, denn wir wurden warm empfangen. Die Wege der Deutschen trennten sich und alle erreichten nach 30-40 Minuten das Zuhause der jeweiligen Gastfamilie.